Sichere Radwege schaffen

Die Unabhängigen im Landkreis Lüneburg

Alternativen zum ÖPNV

Verbesserungen des Radwege-Baus am Beispiel des fehlenden Lückenschlusses des Radweges von der Landesstraße L 221 bei Neetze

Ein gutes Radwegenetz ist im Sinne unserer Umwelt ein zusätzlicher alternativer Beitrag zur CO2-neutralen Verkehrspolitik.

Um effektiv zu sein, sollten Radwegenetze die Struktur eines „Spinnennetzes“ haben und gute Quer-Verbindungen von den Dörfern/Ortsteilen zu den größeren Ortschaften (sogenannte Grundzentren) beinhalten. Von diesen Zentren führen direkte Radwege zum Oberzentrum nach Lüneburg.

Dieses Prinzip ist Voraussetzung dafür, dass Berufspendler im Umsteigen vom KFZ auf das Fahrrad eine echte Alternative sehen.

Dahlenburg, Barendorf, Melbeck, Embsen, Amelinghausen, Scharnebeck, Brietlingen und Hohnstorf haben eine direkte Verbindung entlang der Hauptverkehrsstraßen nach Lüneburg. Nachbargemeinden zu Lüneburg wie Adendorf oder Bardowick sind sowieso mit dem Oberzentrum verbunden. Auf diesen direkten Fahrradwegen ist bereits ein hohes Zweirad-Aufkommen.

Bleckede ist der einzig größere Ort im Landkreis, der keinen direkten Fahrradweg nach Lüneburg hat.

Hier würde ein Lückenschluss von Neetze parallel der Landesstraße L 221 nach Lüneburg den Aspekt der Sicherheit und der direkten Verbindung berücksichtigen. Der Radweg würde den Elberadweg mit dem Heideradweg verbinden.

Das wiederum bietet großes Potential nicht nur für Pendler, sondern auch für die Schulstandorte und für den Tourismus.

Der Weiterbau des Radweges von Neetze nach Lüneburg entlang der L 221 entspricht somit den Zielen des Nahverkehrsplanes und dient u.a. der Verknüpfung des Individualverkehrs.

Intelligenter Radwegebau ist als Stärkung des ländlichen Raumes anzusehen.

Er verbindet nicht nur Ortschaften, sondern verknüpft die Vorteile für Ökologie mit der Ökonomie. Berufspendler haben einen Anreiz, aus ökologischem und gesundheitlichem Aspekt aufs Fahrrad umzusteigen. Im Oberzentrum/Stadt Lüneburg verringert sich der PKW-Verkehr und der Parkbedarf. Außerdem wird der Schülertransport entlastet.

Durch den steigenden Fahrradtourismus profitieren also nicht nur Bürger und Anwohner, sondern auch die Wirtschaft hat dadurch Vorteile.

Die Unabhängigen machen sich stark für die Umsetzung vernünftiger Verkehrs-Konzepte.

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