Öffentlicher Personen-Nahverkehr

Die Unabhängigen im Landkreis Lüneburg

Dringender Handlungsbedarf

Die Qualität und Quantität des Öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV) ist im Landkreis Lüneburg sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Der ÖPNV in der Stadt Lüneburg und in den unmittelbaren Randgemeinden ist wesentlich besser als in den weiter entfernten Gemeinden. Das betrifft u.a. die Taktung, die Anzahl der Haltestellen und die Ausstattung der Busse.

Die Verbindung zu den Rand-Gemeinden (Grundzentren) im Landkreis Lüneburg ist mit sogenannten Schnellbuslinien im Regionalverkehr wie den Linien 5100, 5900, 5700, 5300 zum Oberzentrum der Stadt Lüneburg gegeben.

In den ländlichen Bereichen ist das ÖPNV-Angebot teilweise nur für den Schülertransport abgedeckt. Die Weiterfahrt zu den Dörfern ist häufig gar nicht oder nur in Verbindung mit einem Rufbus möglich. Ein Rufbus muss jedoch zwei Stunden vorher gebucht werden.

Auch die Qualität und die Ausstattung der Busse z.B. mit funktionierenden Klimaanlagen und Heizungen sowie genügend Sitzplätzen in den „Regionalbuslinien“ ist mangelhaft und lädt nicht zum Mitfahren ein.  

Die Antriebstechnik ist veraltet, es fahren hier Busse mit abgasunfreundlichen Diesel-Motoren, während in anderen Landkreisen bereits moderne Wasserstoff-Busse oder E-Busse flächendeckend im Linienverkehr eingesetzt werden.

Auch ein aktives und transparentes Qualitätsmanagement in Form eines Berichtswesens des Betreibers über Beschwerden von Fahrgästen und Ausfallzeiten durch technische Defekte oder sonstige Gründe (z.B. Personalmangel) ist nicht vorhanden.

Zur Verbesserung des ÖPNV besteht noch dringender Handlungsbedarf.

Die Unabhängigen Fraktion war die erste Fraktion im Kreistag, die zu dem Thema CO2 neutraler und moderner ÖPNV (z.B. mit Wasserstoffbussen) Anträge im Kreistag gestellt hat.   

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