Digitalisierung in der Verwaltung

Die Unabhängigen im Landkreis Lüneburg

Rückstand in der Digitalisierung

Nicht erst durch die Corona-Krise zeigte sich der Rückstand der Digitalisierung für fast alle Bereiche in der Bundesrepublik Deutschland.

Seit Jahren hängt Deutschland hinten an, wenn es um die Digitalisierung in der Verwaltung geht: Die Gründe sind vielfach, anstatt sich z.B. auf einen gemeinsamen Standard zu verständigen, macht jedes Bundesland sein „Ding“, dies setzt sich über die Landkreise, Städte, Samtgemeinde und Gemeinden fort. Betroffen sind alle Bereiche der Verwaltung, die Polizei, das Schulwesen und die Behörden. Dies ist lange bekannt, geändert hat sich wenig.

Woran liegt das?

Der Wille zu Veränderungen bei den Entscheidern ist oft nicht da, Mitarbeiter haben Angst vor Umstellungen der Arbeitsabläufe, der neuen Technik und dem Mehraufwand, sich einzuarbeiten. Denn häufig werden sie mit entstehenden Problemen allein gelassen. Eine Umstellung kann nur von oben kommen und muss dann auch personell unterstützt werden. Dies verursacht erstmal erhebliche Kosten, womit man als Politiker schlecht in der Öffentlichkeit glänzen kann.

Auch haben die Verwaltungen erhebliche Probleme, neue Stellen zu besetzen – d.h. die vorhandenen Mitarbeiter sind bereits oft an der Belastungsgrenze, da führt man ungern etwas Neues ein.

Wir fordern genau den anderen Weg, denn nur eine Verwaltung, die zeitgemäß arbeitet, kann in Zukunft mit weniger Personal (Stichwort demografischer Wandel) auskommen.

Eine jeweils einheitliche Software, die auch einen Behörden-übergreifenden Austausch möglich macht, Abläufe vereinfacht und vor allen Dingen zu schnelleren Ergebnissen führt, muss als Grundvoraussetzung entwickelt und eingeführt werden.

Der Datenaustausch in Zeiten von Corona hat gezeigt: Unsere Verwaltung in Deutschland arbeitet in vielen Fällen noch wie im letzten Jahrhundert. 

Die Unabhängigen stehen für Modernisierung

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